Antassia und Premium Content GmbH rechnen wieder ab

Anscheinend hat sich diese Entscheidung des AG Marburg noch nicht in den richtigen Kreisen rumgesprochen. Jedenfalls ist die Firma Antassia aus Mainz wie auch die Premium Content GmbH wieder fleißig dabei, mit unsinnigen Rechnungen ahnungslosen Internetnutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Während Antassia einen angeblichen Vertragsschluss auf top-of-software.de behauptet, mein die Premium Content, der User habe bei my-downloads.de einen Vertrag geschlossen.

Gefordert werden jeweils 96,00 EUR. Wer zahlt, erkennt meist den Anspruch an und wird, wenn ein Abo angebliche “Anspruchsgrundlage” war, seine Chancen auf Bekämpfung des Beitrags für das zweite Jahr erheblich mindern.

Derartige Schreiben gehören in den großen runden Ordner, der unter dem Schreibtisch steht.

Wenn jedoch eine dieser Firmen dazu übergeht, ein gerichtliches Mahnverfahren zu betreiben, ist Vorsicht geboten! Ein gerichtlicher Mahnbescheid darf nicht ignoriert werden. Suchen Sie sicherheitshalber einen Anwalt auf, der Sie dann berät.

3 thoughts on “Antassia und Premium Content GmbH rechnen wieder ab

  1. Thomas Uwe Maier sagt:

    Man kann aber gg. Antassia auch mit einem Bestrafungsantrag vorgehen. Ich habe ein Urteil erwirkt, welches, bei genauer Analyse, den Abzockern den Hahn abzudrehen ermöglicht.

    Siehe:
    http://www.maier.de/spam/spammer-abzocker-ergebnisse/antassia-top-of-software

    MfG Th. U. Maier

  2. bc sagt:

    Bzgl. der runden Ablage unter dem Schreibtisch.
    Was meinen Sie zum “neuen” § 28a Abs. 1 Nr. 4 d) BDSG in diesem Zusammenhang?

Comments are closed.