Filesharing: Chmiel Consulting jetzt ohne Debcon

Die Firma Chmiel Consulting aus Bottrop machte durch die allseits bekannte Inkassofirma Debcon gegen einen Mandanten Ansprüche wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen geltend, wobei dem Mandanten eine Abmahnung nie zugegangen war. Uns gegenüber wurde im späteren Schriftverkehr zwar die behauptete Rechtsverletzung konkretisiert, die Abmahnung jedoch auch nicht vorlegt. Debcon teilte nicht einmal mit, welche Kanzlei unseren Mandanten abgelehnt haben sollte.

Wie üblich stellte sich die Debcon taub bezüglich sämtlicher Einwände gegen die Forderung. Geld floss jedenfalls keines.

Dieses “Ergebnis” scheint dem Auftraggeber unbefriedigend zu sein. Die Firma Chmiel Consulting setzte sich nämlich nunmehr direkt mit uns in Verbindung, um die Forderung doch noch irgendwie durchzusetzen. Unabhängig davon, dass das Schreiben nicht wirklich professionell rüber kommt, droht man nun mit der Einschaltung der Kanzlei Negele Zimmel Greuter Beller. Dabei behauptet man frech, dass die dabei entstehenden Kosten unserem Mandanten im Fall der Fälle zur Last fallen würden.

Mal abgesehen davon, dass der Fall der Fälle, nämlich die Haftung unseres Mandanten, in weiter Ferne liegt, so wird von den Kollegen die Firma Chmiel Consulting hoffentlich dahingehend beraten werden, dass die anfallenden Kosten der anwaltlichen Beauftragung nach vorheriger (erfolgloser) Einschaltung eines Inkassounternehmens eventuell nicht mehr unter “notwendige” Kosten der Rechtsverfolgung fallen dürften. Die Debcon hätte auch selbst klagen können. Dass man mit denen nicht zufrieden ist, kann dem Abgemahnten nicht zur Last fallen.

Aber, bleiben wir gespannt, ob in dieser Angelegenheit tatsächlich eine Klage kommt…

 

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