Internethandel: Mehrzahl der Händler hält Verbraucherschutzvorgaben nicht ein

Die Redaktion von heise online teilt mit, dass von 50 getesteten großen Online-Händlern 39 irreführende oder unrichtige Angaben zu Verbraucherschutzrechten machen. Dabei sind es wohl kaum bewußte Verstöße, die den Kunden von der Wahrnehmung seiner Rechte abhalten sollen.

Vielmehr wird in den meisten Fällen Rechtsunkenntnis vorliegen. Die Folgen können dabei erheblich sein. Mangelhafte AGB oder Widerrufsbelehrungen können zu Ausdehnungen der Widerrufsrechte für den Verbraucher führen. Nicht wirksam einbezogene AGB können weitere Nachteile bringen. Schließlich werden unzulässige Klauseln auch sehr gern von Mitbewerbern am Markt abgemahnt.

All dies sollte umgangen werden, indem insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen inkl. Widerrufsbelehrungen wie auch das Procedere des Bestell- und Verkaufsprozesses rechtlich überprüft werden. Sollte eine von einem Anwalt überprüfte oder gar gefertigte Klausel unzulässig sein, so können daraus entstehende Schäden ggf. im Wege der Anwaltshaftung ersetzt werden. Fertigt man die Geschäftsbedingungen allein, so trägt man diesbezüglich das volle Haftungsrisiko.

Als Betreiber eines Online-Shops sollten Sie daher die Möglichkeit nutzen, Ihre AGB, die Widerrufsklausel sowie ggf. Ihren Bestell- und Verkaufsprozess anwaltlich überprüfen zu lassen. Selbstverständlich können Sie mich mit einer solchen Prüfung jederzeit beauftragen. Dies ist unproblematisch auch bundesweit möglich, da notwendige Besprechungen im Zeitalter moderner Kommunikation jederzeit auch über weite Distanzen machbar sind. Kontaktieren Sie mich einfach, dann läßt sich alles weitere klären.