Neues Recht 2016 – Teil 3

Neues Recht 2016 – Finanzen Teil 1

Unterhaltszahler sparen künftig Steuern. Der als außergewöhnliche Belastung absetzbare Betrag steigt um rund 180 Euro.

Der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag bei der Einkommenssteuer steigen ebenfalls an. Beim Grundfreibetrag kommen 180 Euro für Alleinstehende und 350 Euro für Ehepaare hinzu. Der Kinderfreibetrag steigt um knapp 100 Euro.

Der Mindestunterhalt für Kinder steigt, wenn auch eher moderat um 3 bis 6 Euro, je nach Alter des Kindes.

Kindergeld gibt’s nur noch, wenn die Familienkasse die Steuer-Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers und des Kindes vorliegen hat.

Die monatlichen Sachbezugswerte des Arbeitgebers für Verpflegung steigen geringfügig an. Diese sind maßgeblich für die Frage, ob vom Arbeitgeber bezahlte Verpflegung für den Arbeitnehmer schon als zu versteuernder Arbeitslohn zu werten ist. Künftig kann der Arbeitgeber pro Monat 7 Euro mehr steuerfrei aufwenden.

Was sonst noch?
Die normale Kontonummer macht nunmehr gänzlich der IBAN Platz und verschwindet. Freistellungsaufträge bei Banken erfordern die Steueridentifikationsnummer. Jeder Verbraucher soll künftig das Recht auf ein Girokonto haben. Eine entsprechende EU-Richtlinie muss der deutsch Gesetzgeber aber noch umsetzen.

 

Morgen gibt es weitere finanzielle und sonstige Neuregelungen.

Die dargestellten Neuregelungen dienen lediglich der Übersicht und erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit!