Sag, woher kommt das Geld?

Manchmal könnte es so einfach sein. Ein kleiner Vermerk auf dem Überweisungsträger oder im Buchungsprogramm, und schon könnte der Anwalt eingehende Zahlungen zuordnen.

Die Landeshauptkasse Dessau jedoch schickt Geld, versehen nur mit einem eigenen Aktenzeichen, per Überweisung. Ich verlange ja gar nicht die Angabe der Rechnungsnummer (eigentlich schon), die Angabe des Aktenzeichens würde mir erstmal  zur Zuordnung reichen.

Aber nein, ich darf raten! Zumal ich den gezahlten Betrag (Beratungshilfe) mehrfach offen stehen habe.

4 thoughts on “Sag, woher kommt das Geld?

  1. cledrera sagt:

    Reichen sie das Geld doch unter Stellung einer dementsprechenden Rechnung nach Abzug der Hebegebühr an die Staatskasse als nicht zuordenbar zurück.
    Ein entsprechendes Begleitschreiben dürfte für hinreichenden Wirbel sorgen.
    Sorry, aber die Nummer kenn ich sogar noch besser:
    Geld von einer Staatskasse mit der ich nichts zu schaffen habe. Das ist lustig. Ich hab noch nicht einmal deren Adresse. Na, wozu gibt es Anderkonten.

  2. RA Ratzka sagt:

    Ah, offensichtlich jemand vom Fach.

    Zur Erklärung: Die Landeshauptkasse zahlt für ein Amtsgericht die von diesem bewilligte Beratungshilfe aus. Da gibts kein Gegneraktenzeichen. Und die Buchungsnummer oder was auch immer im Verwendungszweck angegeben wurde, ich mir nicht bekannt, da nicht die Landeshauptkasse sondern das bewilligende Amtsgericht im Beratungshilfeverfahren mein “Gegner” ist.

  3. Jens sagt:

    Wenn Sie selbst den (geringen) Aufwand scheuen, eine Datei mit den “Gegner-Aktenzeichen” zu führen, sind Sie selbst schuld.

  4. RA JM sagt:

    Aber Herr Kollege,

    für’s Mitdenken werden die Kämmerer nun wirklich nicht bezahlt. 😉

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