Verkehrsordnungswidrigkeiten (Bußgeldverfahren)

Egal, ob Sie zu schnell oder runter Einfluss von Alkohol oder Drogen gefahren sind, eine Ampel übersehen haben oder Ihrem Vordermann zu dicht auf die Pelle gerückt sind. All dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar (manchmal gar eine Straftat) und wird, so denn der Verstoß festgestellt wird, in der Regel mit einem Bußgeldbescheid geahndet. Die Folge sind Bußgelder, Punkte im Fahrerlaubsnisregister (FAER) oder gar ein Fahrverbot. Und manchmal kommt danach auch noch die Fahrerlaubsnisbehörde und zweifelt Ihre Fahreignung an, was für Sie bedeutet, dass eine MPU fällig wird.

All dies muss nicht immer zwingend so sein. Insbesondere die technischen Messverfahren zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung sind häufig fehlerhaft. Technische und menschliche Fehlleistungen können eine Messung unbrauchbar machen. Im günstigsten Fall ist die Messung dann nicht einmal verwertbar. Gelegentlich schleichen sich im Bußgeldverfahren auch formelle Fehler ein, die ebenfalls dazu führen, dass das Verfahren gegen Sie eingestellt werden kann.

Aber: Ohne anwaltliche Hilfe, werden Sie die sich Ihnen bietenden Chancen nicht wahrnehmen können, sie häufig nicht einmal erkennen. Ein Rechtsanwalt erhält Akteneinsicht, kann den Akteninhalt verstehen und werten und entscheiden, ob es sich lohnt, gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse!

 

Was wir bieten:

Wir bieten Ihnen jahrelange Erfahrung in Bußgeldverfahren. Unsere Anwälte verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz, bilden sich regelmäßig fort und können einschätzen, ob sich eine Verteidigung lohnt. Rechtsanwalt Bella ist seit 25 Jahren in diesem Rechtsgebiet aktiv, Rechtsanwalt Ratzka ist Fachanwalt für Strafrecht, was die besondere Ausbildung auch im Bußgeldrecht mit einschließt. Wir haben regelmäßigen Kontakt zu Gutachtern, die schon im Vorfeld eines gerichtlichen Verfahrens prüfen können, ob die angegriffene Messung technisch verwertbar ist. Wir kennen die Rechtsprechung der verschiedensten Gerichte zu den wichtigen Fragen im Bezug auf Ordnungswidrigkeitenverfahren: Welche Messgeräte sind fehleranfällig, welche quasi unangreifbar? Welche Unterlagen erhält die Verteidigung bei der Akteneinsicht? Welche Messverfahren gelten als standardisierte Messverfahren, bei welchen muss das Gericht umfangreich die Korrektheit der Messung beweisen? Und wir sind mit fachkundigen Kollegen deutschlandweit vernetzt, die für den Fall, dass wir einmal einen auswärtigen Gerichtstermin nicht wahrnehmen können (was aber so gut wie nie passiert) gerne und mit vollem Einsatz die Verteidigung vor Ort übernehmen.

Wir sind für Sie bundesweit tätig! Egal ob Sie aus Eisleben, Halle, Hettstedt oder Aschersleben oder einem ganz anderen Ort in Sachsen-Anhalt oder der Bundesrepublik Deutschland kommen, egal ob Sie in Magdeburg, Halberstadt oder Sangerhausen oder auf der A2, der A14, der A9 oder einer anderen Autobahn, Landstraße oder sonstwo eine Ordnungswidrigkeit begangen haben sollen – wir verteidigen Sie! Wir haben im Laufe der Jahre wahrscheinlich schon in jedem Bundesland dieser Republik unsere Mandanten in Bußgeldverfahren verteidigt und kennen auch die Eigenheiten diverser Gerichte. Nutzen Sie unsere Erfahrung!

 

Was Sie tun müssen:

Schon wenn Sie von der Bußgeldbehörde eine Anhörung erhalten, gleich ob als Zeuge oder Beschuldigter, sollten Sie uns kontaktieren. Je früher wir im Verfahren tätig sind, desto mehr können wir beeinflussen.

Wenn Sie sich gegen einen Bußgeldbescheid später wehren wollen, so machen Sie gegenüber der Bußgeldbehörde keinerlei Angaben! Lassen Sie uns erst Akteneinsicht nehmen, dann kann immer noch eine Einlassung erfolgen. Denken Sie daran: Sie haben das Recht zu schweigen! Machen Sie davon Gebrauch!

Auch wenn Sie (erst einmal) nur als Zeuge angeschrieben werden, Sie aber beispielsweise Fahrer waren oder der Halter des Fahrzeuges sind, sollten Sie zunächst uns kontaktieren, damit wir prüfen können, ob Sie zu Angaben verpflichtet sind oder ob Sie besser schweigen.

 

Was kostet das?

Die Gebühren in Bußgeldverfahren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und nach diesem rechnen wir auch, wenn wir nichts anderes mit Ihnen ausdrücklich vereinbaren, auch ab. Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung haben, die in der Sache auch die Kostendeckung übernimmt, zahlen Sie nur die mit Ihrer Versicherung vereinbarte Selbstbeteiligung.

 

Bitte beachten Sie:

Auch wenn es manchmal so scheint, als könnte ein kleines Bußgeld verkraftet werden, können die Folgen später schlimmer werden. Wer mehrfach, auch mit nur geringen Bußgeldern, in Erscheinung tritt, der fängt bei späteren Ordnungswidrigkeiten unter Umständen als Wiederholungstäter ein höheres Bußgeld. Die Chancen, später ein mögliches Fahrverbot ausnahmsweise abzuwenden, sinkt ebenfalls. Wenn gar Punkte ins FAER eingetragen werden sollen, dann sollten spätestens die Alarmglocken angehen! Schnell sammeln sich 8 Punkte an und die Fahrerlaubnis ist weg.

Nehmen Sie Bußgeldverfahren daher nicht auf die leichte Schulter! Lassen Sie sich von uns helfen!

Aktuelles zum Bußgeldrecht finden Sie hier.