TV & Rundfunk: Bundesländer wollen mehr Nachrichten im privaten Fernsehen

Mehr und bessere Nachrichten im privaten TV fordern offenbar die deutschen Bundesländer, berichtet heise online. Die Privaten hätten nur bei Skandal- und Boulevardberichten die Nase gegenüber den öffentlich-rechtlichen vorn. Das Nachrichtenangebot der Privaten hätte sich seit 1998 halbiert.

Das soll sich ändern. Die Landesmedienanstalten wollen im Rundfunkstaatsvertrag die Sicherung der Meinungsvielfalt festschreiben lassen. Letztlich sei die Finanzierung der privaten Sender in den letzten Jahren sehr verbessert worden. Nun soll sich auch das Nachrichtenangebot verbessern.

Sehe ich mir die abendlichen Nachrichten der Privaten an, die nicht nur mit Nachrichten sondern auch mit “Lebenstipps” und anderen sehr wichtigen (*g*) Inhalten vollgestopft sind, dann kann ich die Kritik verstehen. Andererseits senden die Privaten aufgrund ihrer von Quoten und damit Werbeeinnahmen abhängigen Finanzierung eben eher das, was der Großteil der Zuseher sehen möchte, auch wenn man dann manchmal nicht zum “Großteil” dazugehören möchte.