Unberechtigte Kreditbearbeitungsgebühren – jetzt wird’s ganz konfus!

Wir hatten verschiedentlich (hier, hier, hier und hier) bereits über die teilweise eigenartige Art und Weise, mit der die Santander Consumer Bank auf die Rückforderung zu Unrecht berechneter Kreditbearbeitungsgebühren reagiert hat, berichtet.

Nun jedoch scheint die Bank gänzlich den Überblick zu verlieren. Der Mandant hatte die Kreditbearbeitungsgebühren zunächst selbst zurückgefordert und danach uns beauftragt. Wir hatten Klage eingereicht und nach Anerkenntnis und einem entsprechenden Anerkenntnisurteil die Gebühren zzgl. Zinsen und Anwaltskosten erhalten. Soweit, so gut.

Am gleichen Tag, an dem das Anerkenntnisurteil erlassen wurde, wendete sich die Bank mit einem Schreiben direkt an den Mandanten und teilte mit, dass man die herausgeforderten Gebühren nicht übernehmen wolle. Offensichtlich hat der zuständige Sachbearbeiter das laufende Klageverfahren verschlafen.

Damit nicht genug, nun geht bei uns, nachdem auf das Anerkenntnisurteil bereits gezahlt wurde, erneut die komplette Forderungssumme inkl. Zinsen und Anwaltskosten ein.

Die Bank verweigert also zunächst die Rückzahlung, erkennt auf die Klage hin den Anspruch an, verweigert ihn zeitgleich ggü. dem Mandanten und zahlt dann doppelt!?!

Wir sind gespannt, was da noch auf uns zu kommt.