Unberechtigte Kreditbearbeitungsgebühren: Nach dem 15.12. keine Mandatsannahme mehr für 2014 !!!

Wir werden derzeit wieder förmlich überrollt von Mandatsanfragen im Hinblick auf die Geltendmachung von Ansprüchen auf Rückerstattung von zu Unrecht vereinnahmten Kreditbearbeitungsgebühren. Insbesondere gilt dies für Ansprüche, die zum Jahresende verjähren (siehe hier).

Damit wir alle übernommenen Mandate fristgerecht bearbeiten können, müssen wir uns und unseren Mandanten leider eine “Deadline” setzen. Das heißt im Klartext:

Nach dem 15.12.2014 nehmen wir keinerlei Mandate, die die Rückforderung von unberechtigten Kreditbearbeitungsgebühren zum Inhalt haben, mehr an, wenn die Ansprüche mit Ablauf dieses Jahres verjähren!

Wenn Ansprüche erst mit Ablauf des Jahres 2015 verjähren, werden wir diese Mandate selbstverständlich weiter annehmen, allerdings dann erst im neuen Jahr bearbeiten.

Für alle neuen und laufenden Mandate mit Verjährungseintritt zum Ende 2014 gilt folgendes:

Bis zum 15.12.2014 müssen sämtliche Unterlagen vorliegen, die für die Mandatsbearbeitung notwendig sind. Dies ist zum einen der Kreditvertrag selbst. Darüber hinaus müssen Sie selbst auch bereits die Bank zur Rückzahlung aufgefordert haben (Voraussetzung für den Eintritt des Verzuges und damit die Übernahme der Anwaltskosten durch die Gegenseite), und zwar mit einer Frist zur Zahlung bis zum 15.12.2014. Dieses Aufforderungsschreiben benötigen wir ebenso. Sollte die Bank die Zahlung abgelehnt haben, benötigen wir auch das Ablehnungsschreiben, ansonsten eine Versicherung Ihrerseits, dass eine Zahlung bislang nicht erfolgt ist. Besitzen Sie eine Rechtschutzversicherung, benötigen wir mindestens eine Kopie des Versicherungsscheines, besser gleich eine von Ihnen zuvor eingeholte Deckungszusage.

Liegen diese Unterlagen bis zum 15.12.2014 nicht bei uns vor, ist eine Bearbeitung der Sache hier nicht mehr möglich. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass wir, wenn keine Deckungszusage einer Rechtschutzversicherung vorliegt, unverzüglich bei Mandatsannahme einen Vorschuss auf unsere Gebühren und die einzuzahlenden Gerichtskosten abrechnen werden. Dieser Vorschuss muss bis spätestens zum 22.12.2014 auf einem unserer Kanzleikonten eingegangen sein. Eine Zahlung per Paypal ist nach vorheriger Absprache ebenfalls möglich. Mandanten, die unsere Kanzlei aufsuchen können, können vor Ort auch in bar oder per EC Karte zahlen.

 

Noch einmal kurz im Überblick:

Bis 15.12.2014 müssen bei uns vorliegen:

– Mandatsauftrag
– Kreditvertrag
– Ihr Aufforderungsschreiben an die Bank zur Zahlung (Frist bis 15.12.2014)
– Antwortschreiben der Bank oder Angabe, dass keine Zahlung erfolgte
– Deckungszusage oder Versicherungsschein der Rechtschutzversicherung (sofern vorhanden)

Bis 22.12.2014 muss der Kostenvorschuss bei uns eingegangen sein.

 

Bitte haben Sie Verständnis für diese Regelungen. Es ist uns sonst organisatorisch nicht möglich, die erteilten Klageaufträge rechtzeitig bis zum Jahresende abzuarbeiten. Im neuen Jahr werden dann selbstverständlich alle bis dahin noch nicht verjährten Ansprüche (Verjährungseintritt 31.12.2015) bearbeitet.