Arbeitsrecht: Leiharbeitnehmer erhält betriebsübliches Entgelt wegen Unwirksamkeit des CGZP Tarifvertrages

Ein Zeitarbeitsunternehmen, welches mit seinen Mitarbeitern Lohn aufgrund eines Tarifvertrages mit der Christlichen Gewerkschaft für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) zahlen will, kann sich aufgrund der Tatsache, dass die CGZP als nicht tariffähig eingestuft wurde (siehe hier) und demnach der Tarifvertrag unwirksam ist, nicht auf den darin vereinbarten geringeren Lohn berufen und muss vielmehr das Entgelt zahlen, welches im Betrieb des Entleihers üblich ist. Dies hat das Landesarb...
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Arbeitsrecht: Auch christliche Gewerkschaft GKH ist nicht tariffähig

Nachdem bereits die Christliche Gewerkschafte für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) für nicht tariffähig erklärt wurde (siehe hier), hat es nunmehr auch die Christliche Gewerkschaft für Kunststoffgewerbe und Holzverarbeitung (GKH) erwischt. Das Landesarbeitsgericht Hamm (Urteil vom 23.09.2011, Az.: 10 TaBV 14/11) stellte fest, dass es der GKH an sozialer Macht fehle, um tatsächlich faire Tarifverträge aushandeln zu können. Knapp 1.700 Mitglieder, damit ein Organisationsgrad in ...
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Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit ist nicht tariffähig

Das Bundesarbeitsgericht hat festgestellt, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) keine Spitzenorganisation ist, der das Recht zusteht, im eigenen Namen Tarifverträge abzuschließen (BAG, Beschl. v. 14.12.2010, Az.: 1 ABR 19/10). Eine Spitzenorganisation ist ein Zusammenschluss von tariffähigen Gewerkschaften. Damit die Spitzenorganisation in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann, müssen die in ihr zusammengeschlossenen ...
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